Damit man die benutzerdefinierte Mobilversion nutzen kann, muss man unter Vorlage > Mobil "Benutzerdefiniert" wählen. Ob das Effekt zeigt oder blockiert ist, sieht man nicht daran, ob man das überhaupt einstellen kann, sondern daran, was daraufhin in der dortigen Vorschau angezeigt wird. Wird eine Fehlerseite angezeigt, ist klar, dass die Funktion blockiert ist. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass zwar etwas angezeigt wird, das aber die Standard-Mobilversion ist. Ob das der Fall ist oder alles korrekt läuft, kann man mit Hilfe der Farbe für den Haupthintergrund feststellen. Ist der in der Vorschau der gleiche wie in der Webversion, dann funktioniert die Einstellung. Hat man da (noch) nichts eingestellt, kann man ihn kurz mit einer Farbe versehen und in der Mobil-Vorschau kontrollieren, ob die Farbe angezeigt wird.
Klappt es, dann werden die meisten Angaben, die man für die Webversion macht, auch in der Mobilversion übernommen. Es gibt kleinere Ausnahmen oder unterschiedliche Auswirkungen von Kommandos auf die verschiedenen Versionen, aber man kann nun die Mobilversion auch separat per CSS ansprechen. Ist nämlich die Einstellung "Benutzerdefiniert" gewählt und ist sie erfolgreich, dann wird die Klasse "mobile" vom Admin ansprechbar.
So konnte ich in der Mobilversion z.B. kleinere Rahmenpunkte setzen als in der Webversion. Welche CSS-Kommandos ich für die Mobilversion gegeben habe, kann man unter Einstellungen im Designer Web | Mobil ganz unten sehen.
Abgesehen vom Design ist die Einflussnahmemöglichkeit auch für Funktionen wichtig. Damit Leser, die ein Smartphone nutzen, nicht ständig in die dort eher unbrauchbare Webversion geführt werden, müssen durchgängig Mobil-Links angeboten werden. Die Links in den Label-Überschriften sind aber in der Mobilversion nicht auf die Mobilversion abgestimmt, sondern führen in die Webversion des Blogs. Es ist deshalb wichtig, den Link auszublenden.
Was man auch beeinflussen kann, wenn die Mobilversion erfolgreich benutzerdefiniert ist, ist welche Gadgets mobil angezeigt werden. Standardmäßig wird nur das Seiten-Gadget angezeigt. Man kann festlegen, ob ein Gadget "auch" in der Mobilversion angezeigt wird oder ob es "nur" da angezeigt wird oder ob es "nicht" da angezeigt wird. So kann man auch zwei völlig unterschiedliche Navigationen anlegen, wenn man will, für die Mobilversion eine andere als für die Webversion.
Hier habe ich mich aber auf das Seiten-Gadget für die Navigation beschränkt und nur das HTML-Gadget für das Copyright auch mobil freigegeben. Da es im mobilen Grundgerüst keine Sidebars gibt, weil Smartphones dafür zu schmal sind, sind nur Gadgets von Interesse, die man oben oder unten platziert.
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